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Infrarotheizung | Die Heizung der Zukunft für Bad, Küche und Wohnbereich

Wie funktioniert eine Infrarotheizung?

In der letzten Zeit wird das Thema Infrarotheizung immer beliebter. Dafür sprechen auch einige wesentliche Gründe. Im Gegensatz zu konventionellen Gas- oder Ölheizungen benötigen Infrarotheizungen keinen nennenswerten Platz. Ganz im Gegenteil, sie lassen sich sogar als Accessoires an der Wand oder an der Decke nutzen.

Auch in Form von Spiegeln oder Schreibtafeln stehen die Heizkörper zur Wahl. Es gibt unzählige Formen und Größen. Das ist für die meisten Interessenten der wichtigste Aspekt. Dazu kommt auch noch, dass eine solche Heizung überhaupt keine Geräusche verursacht. Dadurch findet eine erhebliche Steigerung der Wohnqualität statt.

 

Im Vergleich zu klassischen Heizkörpern stellen Infrarotheizungen echte Designwunder dar. Es gibt unauffällige Modelle, die an Decken oder Wand kaum ins Auge stechen, aber auch Heizungen mit Motiven, bis hin zum eigenen Urlaubsfoto.

 

Infrarotheizung Funktionsweise näher beschrieben

Es gibt aber auch wirtschaftliche Gründe, die für die Anschaffung einer Infrarotheizung sprechen. Da sind schon die im Vergleich zu anderen Heizsystemen geringen Anschaffungskosten zu nennen. Zudem benötigen Infrarotheizungen keine Kontrollen durch den Schornsteinfeger. Auch regelmäßige Wartungen oder der Austausch verschiedener Verschleißteile gibt es bei diesen modernen Heizungen nicht. Es ist sicherlich angebracht, die vielen Vorteile sowie die Infrarotheizung Funktionsweise detaillierter zu erläutern. Genauere Informationen können hilfreich sein, wenn die Entscheidung für die Investition in eine neue Heizung noch in der Schwebe liegt. Es ist immer vorteilhaft, eine solche Entscheidung sorgfältig zu treffen. Da eine Heizung sehr lange ihren Dienst verrichtet, sollte die Investition auch auf lange Sicht kalkuliert werden.

Die Infrarotheizung heizt mit Strahlung

Bei einer herkömmlichen Heizung wird die Wärme in einem zentralen Heizkessel erzeugt. Das erwärmte Wasser fließt durch die Heizkörper und erwärmt dabei die Raumluft. Die erwärmte Luft verbreitet sich dann durch den Raum. Dabei treten zwei grundsätzliche Probleme auf. Zum einen findet kontinuierlich eine Luftverwirbelung statt. Da die Luft in Bewegung gerät, wirbelt sie auch Staub auf. Das ist in erster Linie für Menschen mit Allergien ein großes Problem. Ein weiteres Problem besteht darin, dass erwärmte Luft immer aufwärts zieht. Dadurch findet im Raum eine ungleichmäßige Wärmeverteilung statt. Am Fußboden ist die Temperatur um mehrere Grad Celsius niedriger als an der Decke. Auf einem kalten Fußboden fühlen sich weder spielende Kinder noch die Haustiere richtig wohl.

 

Die Strahlungswärme einer Infrarotheizung ist vergleichbar mit der Sonne und heizt nur Objekte auf, aber nicht die Luft. So entsteht eine wohlige Wärme, die Sie von Ihrem letzten Spaziergang im Sonnenlicht kennen.

 

In einer Infrarotheizung wird die elektrische Energie in Strahlung umgewandelt. Die erzeugten Infrarotstrahlen befinden sich in einer Wellenlänge, die für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Sie sind in etwa vergleichbar mit den Infrarotstrahlen der Sonne, aber sehr viel ungefährlicher. Von den Strahlen einer Infrarotheizung bekommt keiner einen Sonnenbrand oder andere Hautprobleme. Die Strahlung ist auch nicht für die Augen oder andere Körperteile gefährlich. Die Infrarotstrahlung wird in drei unterschiedliche Kategorien unterteilt. Diese sind:

  • Kurzwellige Infrarotstrahlung der Kategorie A
  • Kurzwellige Infrarotstrahlung der Kategorie B
  • Langwellige Infrarotstrahlung der Kategorie C

Die Infrarotheizung arbeitet mit den langwelligen Infrarotstrahlen der Kategorie C. Das ist nicht nur für die Gesundheit der Bewohner und ihren Haustieren vorteilhaft, sondern auch für den Energieverbrauch. In diesem Zusammenhang sind insbesondere Fenster mit einer Wärmeschutzverglasung von Bedeutung. Diese lassen die kurzwelligen Infrarotstrahlen der Sonne ins Innere des Raums. Die langwelligen Wärmestrahlen, die eine Infrarotheizung erzeugt, werden jedoch reflektiert. Daher gelangen die langwelligen Infrarotstrahlen der Heizung nicht durch die Fenster in den Außenbereich.

Die Strahlen können nicht die Luft erwärmen. Daher tritt auch keine Verwirbelung auf. Es werden nur feste und flüssige Körper von den Infrarotstrahlen aufgeheizt. Ein typisches Beispiel für dieses Phänomen ist das Meer. Das Wasser in einem Meer heizt sich nur durch die Sonnenstrahlen auf, aber niemals durch die Luft auf. In einem Wohnraum werden die Wände, die Decke sowie der Fußboden erwärmt. Auch die Möbelstücke können durch die Strahlung erwärmt werden. Anschließend geben die Gegenstände diese Wärme langsam aber gleichmäßig an die Umgebungsluft ab. Dadurch ist es in jedem Bereich des Zimmers gleichmäßig warm. Auch die Bewohner empfinden die wärmenden Strahlen als sehr angenehm. In der Medizin kommt die Infrarotstrahlung schon seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz, um unterschiedlichste Beschwerden zu behandeln. Neben einigen Hautkrankheiten werden auch Muskelverspannungen und Probleme mit den Gelenken mittels Infrarotstrahlung erfolgreich behandelt.

Infrarotheizung Funktionsweise der Temperaturregelung

An jedem Infrarotheizkörper lässt sich nachträglich ein Thermostat anbringen, falls ein solches Gerät noch nicht von vornherein Bestandteil des Heizkörpers ist. Ein nachrüstbarer Thermostat wird in der Regel zwischen dem Stecker und der Steckdose angebracht. Beim Erreichen der gewünschten Raumtemperatur schaltet der Thermostat die Stromzufuhr ab. Dadurch wird eine Überhitzung des Zimmers vermieden. Zudem lassen sich durch solch ein Bauteil Energiekosten sparen.

 

Die Infrarotheizung ist schon ohne Thermostat ein wahres Kostenwunder. Mit Thermostat oder SmartHome entsteht allerdings noch etwas mehr Einsparpotential, dass Sie nutzen sollten.

 

Viele Infrarotheizkörper werden auch mittels Fernbedienung ein- oder ausgeschaltet. Das ist sehr komfortabel und zudem auch noch einfach. Besonders angenehm ist es, dass nach dem Einschalten des Infrarotheizkörpers sofort ein wohliges Gefühl auftritt. Dieses Gefühl ist in etwa mit dem vergleichbar, dass im Frühling bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen auftritt. Es gibt keine langen Aufwärmphasen wie bei vielen anderen Heizsystemen. Die Wärme ist sofort spürbar. Da eine Infrarotheizung nur dann elektrische Energie verbraucht, wenn sie eingeschaltet ist, hält sich der Stromverbrauch auch in Grenzen.

Bei der näheren Beschreibung der Infrarotheizung und ihrer Funktionsweise sollten auch die vielen weiteren Vorteile nicht außer Acht gelassen werden. Neben dem günstigen Anschaffungspreis ist auch die einfache Montage ein wesentlicher Aspekt für die zunehmende Beliebtheit dieser modernen Heizsysteme. Zur einfachen Montage an der Wand oder an der Decke liegen fast allen Infrarotheizkörpern Schablonen bei. Diese werden einfach an die Position gehalten, an der ein solcher Heizkörper angebracht werden soll. In der Schablone sind die Bohrlöcher angezeichnet. Mit einer Schlagbohrmaschine werden die Löcher gebohrt. Nachdem dann die Dübel eingesetzt und die Befestigungshaken montiert sind, kann der Heizkörper einfach daran aufgehängt werden. Danach ist es nur noch erforderlich, den Netzstecker in einer nahe liegenden Steckdose zu stecken. Schon ist die Infrarotheizung in Betrieb.

Mitunter ist es dann noch erforderlich, eine Zeitschaltuhr oder ein Thermostat an der Steckdose anzuschließen. Im Gegensatz zu anderen elektrischen Heizungen, wie beispielsweise Nachtspeicheröfen, benötigt eine Infrarotheizung keine Kraftstromsteckdose oder einen festen Stromanschluss. Ein Infrarotheizkörper kann mit jeder üblichen 230-Volt-Steckdose betrieben werden. Daher lässt sich ein solcher Heizkörper in jedem Raum aufstellen, ohne großartige Installationen durchzuführen.

Genauso einfach wie die Montage an einer Wand kann auch ein Infrarotheizkörper unter der Decke angebracht werden. Beim Anbringen sehr großer Infrarotheizkörper ist eine zweite Person sehr hilfreich. Auf jeden Fall ist kein besonderes handwerkliches Geschick für diese Arbeit nötig. Jeder Heimwerker, der in der Lage ist, eine Gardinenstange anzudübeln, kann auch einen Infrarotheizkörper an der Wand oder an der Decke montieren.

In einigen Fällen ist es auch sinnvoll, mehrere kleinere Infrarotheizkörper in einem Zimmer zu montieren. Befinden sich zwei oder drei kleinere Heizkörper mit Infrarottechnik in einem Raum, können diese unabhängig voneinander eingeschaltet werden. Das ist insbesondere während der Übergangszeiten im Frühling sowie im Herbst vorteilhaft. In dieser Zeit ist der Wärmebedarf noch nicht so hoch wie während der Wintermonate. Dadurch lassen sich wiederum Energiekosten sparen.

Neben der Infrarotheizung und der Funktionsweise spielt auch die richtige Dimensionierung der Heizkörper eine große Rolle. Die erforderliche Größe des Heizkörpers oder auch mehrerer Heizkörper hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Die Größe des Raums
  • Die Qualität der Wärmedämmung
  • Die persönlichen Bedürfnisse

Bei einem mittelmäßig gedämmten Gebäude wird nach einer Faustregel eine Heizleistung von 100 Watt pro Quadratmeter Wohnfläche benötigt. Bei einem gut gedämmten Gebäude sind es nur 60 Watt pro Quadratmeter. Bei einer Zimmergröße von 20 Quadratmetern muss ein oder mehrere Heizkörper eingebaut werden mit einer Leistung von etwa 1.200 bis 2.000 Watt. Im Zweifelsfall ist es immer empfehlenswert, sich für etwas mehr Heizleistung zu entscheiden. Es ist immer besser, die Heizleistung bei Bedarf etwas zu reduzieren, als bei kaltem Wetter in einem nicht ausreichend erwärmten Raum leben zu müssen.

Auch die persönlichen Vorlieben spielen bei der Auswahl der Heizkörper eine wichtige Rolle. Es gibt sehr viele Menschen, die es bevorzugen, in einem gemütlichen warmen Raum zu sitzen. Auch in solch einem Fall ist es besser, lieber einen leistungsfähigeren Infrarotheizkörper zu wählen. Ein Heizkörper mit ein wenig mehr Leistung erhöht den Anschaffungspreis nur geringfügig. Dadurch ist immer noch eine Leistungsreserve vorhanden, falls es doch ungemütlicher werden sollte als erwartet.

Bei der Infrarotheizung Funktionsweise und Kosten im Blick behalten

Besonders vorteilhaft ist, dass eine Infrarotheizung nur dann Kosten verursacht, wenn sie auch gerade Wärme erzeugt. Nach dem Einschalten ist die Wärme sofort spürbar. Das liegt zum einen an der modernen Wärmewellentechnik und zum anderen am hohen Wirkungsgrad einer solchen Heizung. Im Vergleich zu allen anderen Heizsystemen erzielt eine Infrarotheizung den höchsten Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent. Das bedeutet, mehr als 90 Prozent der zugeführten Energie werden in Wärme umgewandelt.

 

Machen Sie den Test und lassen Sie sich überzeugen. Infrarotheizungen sind wahre Kostenwunder und sparen Ihnen mehr ein, als Sie vielleicht vermuten.

 

Die Energiekosten für den elektrischen Strom sind jedoch höher als die errechneten Energiekosten von Heizöl oder Gas. Dazu ein kleines Beispiel: Ein Infrarotheizkörper mit einer Leistung von 1.000 Watt verbraucht bei einer durchschnittlichen Nutzung innerhalb eines Jahres Stromkosten von etwa 450 Euro. Das hört sich im ersten Moment etwas hoch an. Deshalb ist es wichtig, diese Zahlen etwas näher zu beleuchten. Es ist natürlich so, dass bei einer Infrarotheizung der Verbrauch nicht einfach so mit anderen Formen der Heiztechnik verglichen werden können.

Bei der Berechnung der Kosten sollte auch der deutlich geringere Anschaffungspreis berücksichtigt werden. Muss in einem Gebäude eine neue Heizung eingebaut werden, entstehen für eine herkömmliche Heizungsanlage sehr hohe Kosten. Wer sich für die Anschaffung von Infrarotheizkörpern entscheidet, bezahlt für die Neuanschaffung etwa 25 bis 30 Prozent von dem Preis, den eine Ölheizung kosten würde. Zudem benötigt eine Infrarotheizung keinen Schornstein, sodass dieser beispielsweise für einen Kaminofen verwendet werden kann. Die Kosten für den Schornsteinfeger, der die regelmäßigen Abgasuntersuchungen durchführt, fallen bei einer Infrarotheizung auch nicht mehr an.

Ein weiterer Vorteil der Infrarotheizung Funktionsweise besteht darin, dass es in solchen Heizungen überhaupt keine mechanischen Bauteile gibt. Daher tritt an den Heizkörpern auch kein Verschleiß auf. Deshalb sind auch keine regelmäßigen Wartungen erforderlich. Wenn alle diese Ersparnisse mit ins Kalkül gezogen werden, relativieren sich die jährlichen Heizkosten erheblich. Ein weiterer Aspekt, der auch nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Möglichkeit, die Heizkörper bei einem Umzug einfach mitzunehmen. Da die Infrarotheizungen sehr lange halten, können sie auch in verschiedenen Gebäuden zum Einsatz kommen.

Wann ist die Anschaffung einer Infrarotheizung sinnvoll?

Einige Menschen schaffen sich eine Infrarotheizung als zusätzliche Wärmequelle an. Das ist oftmals im Bad eine gute Lösung, um die dort herrschende hohe Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Dann braucht während der Sommermonate nicht immer die komplette Zentralheizung laufen, um nur den Heizkörper im Bad zu betreiben. Auch während des Frühlings oder zu Beginn des Herbstes kann mit einem Infrarotheizkörper für eine wohlige Wärme gesorgt werden. Ein weiterer Grund für die Anschaffung zusätzlicher Infrarotheizkörper ist die Erweiterung des Wohnraums. Wird beispielsweise ein Wintergarten am Haus angebaut, müssen darin nicht noch Heizungsrohre und Heizkörper installiert werden. Ein optisch ansprechender Infrarotheizkörper lässt sich viel leichter integrieren.

 

Die Infrarotheizung ist für jede Räumlichkeit geeignet und somit eigentlich immer im Vorteil. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich der Infrarotheizung Kosten.

 

Es ist aber auch möglich, das gesamte Gebäude mit Infrarotheizkörpern zu heizen. Diese Möglichkeit besteht sowohl bei einem Neubau als auch bei der Sanierung eines Altbaus. Wenn die vorhandene Heizungsanlage aus Altersgründen ohnehin ausgewechselt werden muss, kann auch über die Investition in Infrarotheizkörper nachgedacht werden. In solch einem Fall ist es empfehlenswert, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. Ein Experte auf diesem Gebiet kann ganz genau sagen, an welchem Platz die Heizkörper am effektivsten funktionieren.

Sowohl bei der Altbausanierung als auch bei einem Neubau kann auch in Erwägung gezogen werden, auf dem Dach eine Fotovoltaikanlage zu installieren. Mit solch einer Anlage kann die elektrische Energie zum Betrieb der Infrarotheizung selbst erzeugt werden. Damit steht einer Selbstversorgung, die völlig unabhängig von anderen Anbietern ist, nichts mehr im Wege. Jeder, der sich für diese Variante entscheidet, muss zunächst eine etwas höhere Investition tätigen. Dafür fallen in den weiteren Jahren jedoch überhaupt keine Heizkosten mehr an.

Die Infrarotheizung Funktionsweise ist daher nicht nur effektiv, sondern sie lässt auch viele Möglichkeiten zu. Es ist nur immer wichtig, im Voraus exakte Kalkulationen anzustellen. Mittlerweile gibt es aber auch viele Experten auf diesem Gebiet, die bei der Planung behilflich sind. Dann steht der Investition in moderne und umweltschonende Heiztechnik nichts mehr im Wege. Mit einer professionell durchgeführten Kostenkalkulation lassen sich langfristig Ausgaben beim Heizen sparen, ohne auf den angenehmen Komfort verzichten zu müssen.


Kommentare

stefan.binder 19. Oktober 2018 um 1:41 pm

Spannender Artikel zum Thema „Funktionsweise einer Infrarotheizung“! War mir alles noch nicht so umfassend klar. Vor allem der Punkt mit der Oberflächenwärme.

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