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Infrarotheizung | Die Heizung der Zukunft für Bad, Küche und Wohnbereich

Wie hoch sind die Investitionskosten für Infrarotheizungen?

Spielen Sie mit dem Gedanken, eine Infrarotheizung anzuschaffen? Eine der ersten Fragen, die Ihnen durch den Kopf gehen wird, bezieht sich mit Sicherheit auf die Kosten. Bei den Kosten müssen Sie verschiedene Faktoren berücksichtigen; bei Infrarotheizungen unterscheidet man zwischen den Anschaffungs- und Betriebskosten. Wichtig ist, dass im Vorfeld Erhebungen durchgeführt werden, damit der Heizwärmebedarf ermittelt werden kann. Derartige Erhebungen sollten Sie von einem Fachmann durchführen lassen. Beachten Sie, dass Infrarotheizungen nicht immer in den Vollbetrieb gehen müssen; Infrarotheizungen werden auch immer wieder als zusätzliche Heizungen in Betrieb genommen, um die Hauptanlage zu unterstützen bzw. zu entlasten.

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Die Frage nach dem Preis einer Infrarotheizung – mit welcher Summe müssen Sie rechnen?

Die Anschaffungskosten werden von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Einerseits spielt natürlich die Marke des Geräts eine Bedeutung; Produkte, die von bekannten und namhaften Herstellern kommen, sind immer eine Spur teurer als Infrarotheizungen von unbekannten Herstellern. Das bedeutet aber nicht, dass es tatsächliche Unterschiede in der Qualität gibt. Infrarotheizungen, die nicht von namhaften Herstellern produziert werden und daher günstig in ihrer Anschaffung sind, können durchaus Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Bei den Kosten muss natürlich auch die Größe der Heizung und die Leistung, nach dem ermittelten Wärmebedarf, berücksichtigt werden. Auch die Bauart (Optik, Material, Verwendungszweck) spielt eine Rolle. Hier gibt es mitunter die größten Preisunterschiede. Vor allem dann, wenn Zubehörartikel wie Verbrauchsmengenzähler oder Thermostat benötigt werden, müssen Sie mit höheren Ausgaben rechnen. Mitunter können auch Kosten für die Lieferung (Versand und Verpackung) anfallen. Wird die Infrarotheizung vom Fachmann installiert, werden mitunter weitere Kosten fällig. Lassen Sie sich daher im Vorfeld eine genaue Auflistung der Kosten geben, sodass Sie von Beginn an wissen, mit welchem Preis Sie – für die gesamte Leistung – rechnen müssen.


Die individuellen Bedürfnisse sind ausschlaggebend

Nachdem der optische und auch energetische Bedarf geklärt wurde und mitunter bereits einige Modelle in die engere Wahl aufgenommen wurden, werden Sie schnell bemerken, dass es gravierende Preisunterschiede gibt. Sie bekommen Modelle für bereits 160 Euro, mitunter gibt es aber auch Ausführungen, die zwischen 500 Euro und 700 Euro kosten. Am Ende spielen die individuellen Bedürfnisse und Vorstellungen eine wesentliche Rolle, wie teuer eine Infrarotheizung tatsächlich wird.

Die Ermittlung der jährlichen Stromkosten einer Infrarotheizung und der Stromverbrauch einer Infrarotheizung:

Bei einer Infrarotheizung sind aber nicht nur die Anschaffungskosten zu berücksichtigen, sondern auch die Stromkosten. Dabei hängen die laufenden Kosten von verschiedenen Aspekten ab: Wie alt ist das Haus und besteht eine Wärmedämmung? Wer eine zu beheizende Fläche von rund 100 Quadratmetern und einen Heizwärmebedarf von 60 Watt pro Quadratmeter hat, muss – bei einer durchschnittlichen Heizperiode, die 180 Tage andauert – mit jährlichen Kosten von rund 2.000 Euro rechnen. Die Rechnung kann – individuell – selbst durchgeführt werden. Dabei ist es wichtig, die zu beheizende Fläche (100 Quadratmeter) mit dem ermittelten Energiebedarf (60 Watt) und der Anzahl jener Stunden, an denen geheizt wird (7 Stunden pro Tag) und der Heiztage (180 Tage) zu multiplizieren. Jener Wert wird danach durch 1000 (Watt zu Kilowatt) berechnet; jene Summe ergibt den tatsächlich jährlichen Verbrauch in Kilowatt. Der Verbrauch wird mit dem tarifbezogenen Strompreis multipliziert – die Summe ergibt die jährlichen Energiekosten.

Infrarotheizungen müssen aber nicht immer als einzige Heizvariante gewählt werden; Sie haben auch die Möglichkeit, die Infrarotheizung als Zusatzheizung in Betrieb zu nehmen. So können die Kosten verringert werden.

 

Vermeiden Sie klassische Fehler

Natürlich sind die Dimensionierungen der Heizpanele von wesentlicher Bedeutung. Es kann durchaus günstiger sein, wenn mehrere – eher kleinere – Heizpanele verwendet und in den Räumen verteilt werden. Eine große Fläche, bei der es auch zu einer sogenannten Zonenerwärmung kommen kann, ist nicht immer die optimalste Lösung. Die Zonenerwärmung hat den nachteiligen Effekt, dass entfernte Stellen nicht genügend beheizt werden können, sodass es beim Heizkörper heiß, jedoch wenige Meter entfernt eiskalt ist. Jene „Fehler“ können sich vermeiden lassen, wenn Sie auf den Rat eines Fachmanns vertrauen, der im Vorfeld die Ermittlung des Heizwärmebedarfs feststellt. Auch beim Montageort gibt es verschiedene Kriterien, die im Vorfeld berücksichtigt werden müssen. Wichtig ist, dass die Heizung eine ungehinderte Strahlung abgeben kann; nur so ist eine gleichmäßige Wärmeverteilung möglich. Die Heizkörper sollten keinesfalls verstellt oder hinter Möbelstücken montiert werden. Mittels Thermostat kann auch die Einstellung der Temperatur geregelt werden, sodass ein manuelles Auf- und Abdrehen der Heizkörper nicht notwendig ist; auch hier können Stromkosten gespart werden.

 

Keine Wartungsarbeiten erforderlich

Wer Angst vor Wartungskosten hat, kann beruhigt sein. Es gibt keine Wartung- oder Instandarbeiten, die notwendig sind, damit das Gerät läuft. Zu beachten ist jedoch, dass – wie bei allen elektrischen Geräten – in regelmäßigen Abständen sogenannte Funktionsprüfungen erfolgen sollten, sodass unnötige Kosten – durch den rechtzeitigen Austausch von Verschleißteilen – vermieden werden können.