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Infrarotheizung | Die Heizung der Zukunft für Bad, Küche und Wohnbereich

Infrarotheizung installieren

Heizungsanlagen sind mittlerweile hochkomplexe Systeme geworden. Wer kein Fachmann auf diesem Gebiet ist, kann weder die Planung noch die Installation in Eigenregie durchführen, denn es müssen viele Arbeiten ausgeführt werden, die nur von gut ausgebildeten Handwerkern zu erledigen sind. Das ist bei einer Infrarotheizung jedoch vollkommen anders. Jeder Hobbybastler, der schon einmal mit einer Schlagbohrmaschine ein Loch in eine Wand gebohrt hat, ist in der Lage, eine Infrarotheizung zu installieren. Wie dieses Vorhaben durchgeführt werden kann, wird in den nachfolgenden Abschnitten noch detaillierter beschrieben.

 

Einer der größten Nachteile einer herkömmlichen Heizanlage besteht im Unterhalt eines kompletten Raumes, der für die Peripherie der Heizkörper benötigt wird. Diese Extras benötigt eine Infrarotheizung nicht und ist somit auch ein absolutes Raumwunder.

Die Installation einer Infrarotheizung

Zu den wichtigsten Aufgaben gehört es, einen geeigneten Platz für den Infrarotheizkörper zu finden. Im Gegensatz zu konventionellen Heizkörpern muss eine Infrarotheizung nicht unterhalb der Fenster angebracht werden. Das Installieren einer Infrarotheizung, ist im Grunde genommen überall im Raum möglich. Die von den Heizkörpern erzeugten Wärmewellen verbreiten sich ohnehin gleichmäßig im Raum. Deshalb kann der Montageort frei gewählt werden. Ein solcher Heizkörper sollte jedoch immer so angebracht werden, dass er nicht versehentlich berührt wird. Die Oberfläche kann mitunter eine Temperatur von ungefähr 70 Grad Celsius erreichen. Zudem sollte sich der Platz für den Infrarot-Heizkörper in der Nähe einer Steckdose befinden. Die Steckdose benötigt keine besondere Absicherung, weil die Leistungsaufnahme der Infrarotheizkörper nicht so hoch ist. Sie liegt in der Regel bei maximal 1.500 Watt. Ist jedoch keine Steckdose in der Nähe, kann auch gerne ein Verlängerungskabel benutzt werden.

 

Mit nur wenig Werkzeug und Erfahrung, lässt sich eine Infrarotheizung installieren. Das ist bei einer klassischen Konvektions-Heizanlage nicht möglich.

 

In der Verpackung des Heizkörpers befindet sich meistens eine Bohrschablone. Diese erspart das Ausmessen der Bohrlöcher. In der Schablone sind die Bohrlöcher deutlich markiert. Sie braucht nur an die Wand gehalten zu werden. Damit sie beim Bohren nicht verrutscht, kann sie gerne mit einem Klebestreifen fixiert werden. Beim Infrarotheizkörper installieren sollte darauf geachtet werden, dass er auch exakt waagerecht an der Wand hängt. Das wirkt aus optischer Sicht deutlich ansprechender. Deshalb ist es schon wichtig, die Schablone mithilfe einer Wasserwaage präzise auszurichten.

Jeder kann eine Infrarotheizung installieren

Da auch das Befestigungsmaterial im Lieferumfang enthalten ist, kann mit der Montage sofort begonnen werden. Mit einem Tiefenanschlag an der Schlagbohrmaschine oder am Bohrhammer können dann die Bohrungen mit der exakten Tiefe vorgenommen werden. Als kleiner Tipp sollte noch erwähnt werden, dass die Bohrlöcher ein kleines bisschen tiefer sein sollten, als die Dübel lang sind. Das erleichtert die Montage. Für die Wandmontage liegen dem Infrarotheizkörper meistens Haken zum Aufhängen bei. Diese werden dann einfach in die zuvor eingesteckten Dübel geschraubt. Ist dies geschehen, kann der Heizkörper problemlos daran aufgehängt werden.

Es gibt auch einige Infrarotheizkörper, die sich für die Montage an der Decke eignen. Die Montage verläuft dann in ähnlicher Form wie bei der Wandmontage ab. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die Bohrungen in der Decke erfolgen. Da nicht immer bekannt ist, wo bereits vorhandene Stromkabel in der Decke oder auch in den Wänden verlaufen, ist ein Prüfgerät zur Ortung von elektrischen Leitungen eine große Hilfe. Derartige Ortungsgeräte sind in jedem Baumarkt für ein paar Euro erhältlich.

Die Inbetriebnahme des Infrarotheizkörpers

Das Infrarotheizung installieren ist mit der bloßen Anbringung des Heizkörpers noch nicht beendet. Aber keine Sorge, es sind nur noch wenige Arbeitsschritte erforderlich. Im Grunde genommen reicht es aus, den Stecker einfach in die Steckdose einzustecken. Dann beginnt der Infrarotheizkörper sofort damit, Wärme zu erzeugen. Damit der Heizkörper jedoch nicht ununterbrochen heizt, ist es sinnvoll, eine Zeitschaltuhr zwischen dem Stecker und der Steckdose anzubringen. Mit einer Zeitschaltuhr lässt sich der Infrarotheizkörper zu vorgegebenen Zeiten ein- und natürlich auch wieder ausschalten.

 

Die Inbetriebnahme einer Infrarotheizung könnte einfacher nicht sein. Stecker rein und los. Natürlich lässt sich das schöner lösen, als auf unserem Bild. 🙂

 

Damit der Raum nicht übermäßig stark aufgeheizt wird, kann anstelle der Zeitschaltuhr auch ein Thermostat zwischengeschaltet werden. Ein solches Gerät sorgt dafür, dass immer eine gleichmäßige Raumtemperatur herrscht. Es gibt auch Thermostate, die an einer anderen Wand befestigt werden. Diese regeln den Infrarotheizkörper per Funkfernbedienung. Der Anschluss sowie die Inbetriebnahme dieser zusätzlichen Komponenten sind aber auch sehr einfach und selbsterklärend.

Vorteile vom Infrarotheizung installieren

Der größte Vorteil besteht darin, dass sich eine Infrarotheizung in jedem Gebäude installieren lässt. Es sind weder besondere Anforderungen an der Elektroinstallation erforderlich, noch sind bauliche Maßnahmen nötig. Da auch kein Schornstein benötigt wird, muss dieser nicht intakt sein oder kann für Kaminöfen genutzt werden. Zudem sind keine Lagerstätten für Heizöl einzurichten. Die Installation einer Infrarotheizung ist schnell erledigt und verursacht keine Kosten für Handwerker.

Zudem ist das Heizen mit Infrarotheizungen, die auch als Wärmewellenheizungen bezeichnet werden, zukunftsweisend. Da der Ausbau erneuerbarer Energien stetig vorangeht, kann mit einer Infrarotheizung auch CO2-neutral geheizt werden. Besonders interessant ist der Umstieg auf die Infrarotheiztechnik für jeden Bauherren, der auch eine Fotovoltaikanlage plant. In Verbindung mit solch einer Maßnahme kann sogar kostenlos geheizt werden. Das ist auf jeden Fall eine Investition in die Zukunft.


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