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Infrarotheizung | Die Heizung der Zukunft für Bad, Küche und Wohnbereich

Infrarotheizung im Neubau

Bauherren, die sich objektiv und kritisch mit verschiedenen Heizsystemen für Ihren Neubau auseinandersetzen, erkennen schnell die Vorteile einer Infrarotheizung im Neubau, also in modernen gut isolierten Häusern.

Heizsysteme müssen langfristig günstig zu heizen – Infrarotheizung in Neubauten sind anderen Heizungen überlegen

Bauvorschriften und Fördergelder sorgen für einen anhaltenden Trend zu gut gedämmten Häusern, die oft mit weniger als 25 kWh/(m²·a) Heizwärmebedarf decken. Diese Tatsache ist aber im Bewusstsein vieler Häuslebauer nicht angekommen. Wer im Jahr zum Beheizen von 100 Quadratmetern nur 2500 kWh benötigt, muss sein Augenmerk auf die Betriebskosten legen, die zusätzlich zu den Energiekosten anfallen.

 

Bei einer Heizung gilt es immer die Gesamtkosten zu betrachten. Also Anschaffungs- und Betriebskosten. Infrarotheizungen im Neubau sind oft die beste Alternative.

Die jährlichen Heizkosten

Bei den derzeit angesagten Pelletheizungen, ist mit einem Einkaufspreis für den Brennstoff von nur 170 Euro zu rechnen. Hinzukommen 230 Euro Wartungskosten sowie 150 Euro, die der Schornsteinfeger verlangt. Für die automatische Zufuhr des Brennstoffe sowie die Steuerung und die Umwälzpumpe sind etwa 55 Euro zu veranschlagen. Das ergibt jährliche Heizkosten von über 600 Euro.

Gas ist mit jährlichen Heizkosten von 590 Euro günstiger (300 Euro Brennstoff, 250 Euro Wartung/Reinigung und 40 Euro Umwälzpumpe/Steuerung). Eine Wärmepumpe scheint die beste Lösung, denn sie benötigt nur für 230 Euro Strom, um dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme zu entziehen. Hinzukommen noch 150 Euro für die Wartung sowie 40 Euro  Stromkosten für die Umwälzung und die Steuerung. Dies bedeutet immerhin 420 Euro an jährlichen Heizkosten.

Eine Infrarotheizung im Neubau benötigt für etwa 580 Euro Strom, da die Heizwärme in den Hüllflächen des Hauses sicher gespeichert wird und niedrigere Lufttemperaturen ausreichen. Weil weder Wartungs- noch Reinigungskosten anfallen, sind dies auch die jährlichen Betriebskosten.

Weitere Kostenfaktoren der Heizung im Neubau

Wer nur die laufenden Kosten betrachtet, wird sich vermutlich für die Wärmepumpe entscheiden. Diese kostet aber ein Vielfaches einer Infrarotheizung. Außerdem fallen noch Kosten für das Erschließen der Wärmequelle an.

 

Verbrennen Sie durch eine Heizung im Neubau kein Geld. Eine Infrarotheizung im Neubau ist eine gute Lösung.

 

Mit Wärmepumpen, Gas oder Pellets zu heizen bedeutet, in der Regel, dass ein Heizungskeller nötig ist, bei dem Festbrennstoff ist auch ein Lagerplatz erforderlich. Außerdem ist ein Schornstein zu bauen. Mit anderen Worten, ein Teil der Baukosten geht auf das Konto von Räumen und Lagern, die anderweitig kaum zu nutzen sind.Wie wäre es, wenn statt eines Heizungskellers ein schicker Hobbyraum entsteht?

Auch Frank Baur, Immobilienmakler aus Ravensburg, schreibt in seinem Immobilienblog über die Verwendung von Infrarotheizungen. Informieren Sie sich dort gerne über seine Erkenntnisse.

Diese Kosten verursacht der Einbau einer Heizung

Um später günstig mit einer Wärmepumpe heizen zu können fallen 10.000 bis 15.000 Euro für die Wärmepumpe an. Das Verteilersystem (Rohre und Flächenheizer) schlägt mit etwa 3.000 Euro zu Buche und für den Bau des Heizungsraums sind 15.000 Euro zu veranschlagen. Das Erschließen der Wärmequelle kostet zwischen 2.000 und 8.000 Euro. In der Regel sind  40.000 Euro zu investieren.

Bei einer Pelletheizung sind insgesamt etwa 30.000 Euro anzusetzen. 5.000 bis 8.000 Euro für den Heizkessel, 5.000 Euro für das Brennstofflager und den Transport der Pellets vom Silo zum Brenner. Der Rest entfällt auf die Wärmeverteilung und den Heizungsraum.

Für Gasheizungen fallen circa 25.000 Euro an. Gasheizkessel sind mit 1.500 bis 4.000 Euro zwar günstig, aber für den Gasanschluss ist mit weiteren 2.500 Euro zu rechnen. Hinzukommen die Kosten für den Heizungsraum, das Rohrsystem und die Flächenheizer.

Da bei der Infrarotheizung im Neubau weder Rohrsysteme nötig sind noch ein Heizungsraum oder Anschlusskosten beziehungsweise Brennstofflager, fallen nur etwa 13.000 Euro für die Heizpanels an.

Die Finanzierung ist nicht billig

Bauherrn haben selten den kompletten Betrag für den Bau des Hauses auf dem Konto. Sie Finanzieren das Vorhaben meist zu über 60%. Es ist also davon auszugehen, das eine teurere Heizung auf eine höhere Kreditaufnahme erzwingt. In der folgenden Betrachtung wird angenommen, dass 90 Prozent für 10 Jahr finanziert werden. Bei der Wärmepumpe fließt eine übliche Förderung von 5.000 Euro in den Vergleich ein.

 

Heizsystem

Kreditvolumen

Finanzierungskosten

Wärmepumpe

31.000,00 €

2.700,00 €

Pelletsheizung

27.000,00 €

2.300,00 €

Gasheizung

22.000,00 €

1.900,00 €

Infrarotheizung

12.000,00 €

1.000,00 €

Das Kostet das Heizen für 10 Jahre

Es macht wenig Sinn eine Heizung ausschließlich nach den Energiekosten auszuwählen. Die Anschaffungs- und Finanzierungskosten sowie die tatsächlich anfallenden Betriebskosten für 10 Jahre  sollten den Ausschlag geben. Bei der Wärmepumpe ist ein Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro bereits einkalkuliert.

 

Heizsystem

Anschaffung

Finanzierung

Betrieb

Gesamtkosten

Wärmepumpe

35.000,00 €

2.700,00 €

4.200,00 €

41.900,00 €

Pelletsheizung

30.000,00 €

2.300,00 €

6.000,00 €

38.300,00 €

Gasheizung

25.000,00 €

1.900,00 €

5.900,00 €

32.800,00 €

Infrarotheizung

13.000,00 €

1.000,00 €

5.800,00 €

19.800,00 €

 

In Mehrfamilienhäusern sind außerdem noch die Kosten für die Abrechnung der Heizkosten zu berücksichtigen. Diese entfallen bei Infrarotheizungen im Neubau, da die Mieter die eigenen Heizkosten ähnlich wie bei Ofenheizungen selbst tragen. Bei einem Objekt mit 20 Heizkörpern fallen jährlich  für die Erfassungsgeräte Mietkosten bis zu 400 Euro an und die Abrechnung schlägt mit bis zu 350 Euro zu buche.

Ökologische Aspekte berücksichtigen – die Infrarotheizung im Neubau gewinnt

Hausbesitzer die sich für eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung entscheiden, sind oft durchaus bereit etwas mehr auszugeben. Ihnen ist wichtig, dass die Heizung der Umwelt nicht schaden. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist eine Infrarotheizung in einem Neubau optimal.

 

Eine Infrarotheizung ist die grünste Art des Heizens. Nutzen Sie also eine Infrarotheizung im Neubau.

 

Heizen mit Wärme aus der Erde birgt Gefahren durch Tiefenbohrungen oder beeinflusst das Mikroklima durch Erdkollektoren. Das Nutzen der Wärme über Kollektoren bedeutet, dass im Garten mindestens das doppelte der beheizten Fläche auf Dauer nur eingeschränkte nutzbar ist. Außerdem benötigt die Heizung Strom. Klimaneutrales Heizen ist nur möglich, wenn dieser aus Wasser-, Wind- oder Sonnenenergie stammt.

Eine Pelletheizung wird immer Einfluss auf das Weltklima haben. Natürlich setzt das Holz nur die Menge CO2 frei, die der Baum zuvor der Luft entzogen hat. Aber dieser verbrennt nicht vor Ort. Außerdem wird sein Holz in einem aufwendigem Produktionsprozesse zerkleinert und zu Pellets gepresst.

Ein Neubau mit Infrarotheizung lässt sich zu 100  % mit Ökostrom betreiben. Hausbesitzer, welche den, im Vergleich zur Wärmepumpe gesparten, Betrag in eine Photovoltaikanlage investieren, heizen sogar mit Strom, der auf dem eigenen Dach entsteht.

Wohlbehagen statt Heizungsfrust

Heizen mit Infrarot bedeutet Raumgewinn auf der ganzen Linie. Sie braucht keinen Raum für die Technik und beansprucht keinen Platz für Heizkörper. Anders als bei einer Fußbodenheizung brauchen die Bewohner weder beim Bodenbelag noch bei der Möblierung des Raums Rücksicht  auf die Heizung zunehmen. Infrarotpanels können sogar an der Decke montiert werden.

Wer sich für eine Wärmewellenheizung entscheidet genießt außerdem eine angenehme Wärme, ähnlich der Sonnenstrahlung. Die Luft ist sauber, denn die IR-Panels heizen Wände und Inventar gleichmäßig auf. Daher entstehen keine Luftströmungen, welche bei allen anderen Heizsystemen für die Verteilung der Wärme nötig sind.Unbewegte staubfreie Luft bedeutet, dass die Schleimhäute nicht austrocknen. Klagen über trockene Heizungsluft gibt es nicht.

Die Luftfeuchtigkeit ist normalerweise ein großes Problem in geheizten Räumen. Da die Wände bei den üblichen Heizungen kühler sind als die Raumluft, kondensiert die Feuchte der Luft daran. Es kommt zu Schimmelbildung. Um dem vorzubeugen ist häufiges Lüften angesagt. Dies bedeutet, das die warme Luft entweicht (Energieverlust) und kalte trockene Luft in den Raum gelangt. Das verhindert Schimmel, heißt aber auch, dass die Luft beim erneuten aufheizen weiter trocknet und den Schleimhäuten der Bewohner das Wasser entzieht, welches für das Wohlbefinden nötig ist. Ein trockener Hals ist also bei Fußbodenheizungen und Konvektoren unvermeidlich. Nur wer mit Infrarotstrahlern heizt. hat damit kein Problem.

Was unbedingt zu beachten ist

Um wirtschaftlich mit Infrarotpanels zu heizen, muss die Heizung richtig dimensioniert sein und einen hohen Anteil an Wärmestrahlung liefern. Nur wenn sich diese frei im Raum ausbreitet, ist ein sparsames Heizen möglich.

Für die Versorgung mit warmen Wasser, bietet sich ein Wärmepumpenboiler an. Außerdem sollte langfristig das System durch eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher ergänzt werden.

Hausbesitzer, die dies beim Beheizen von Neubauten beachten, haben einen hochwertige, sparsame und wartungsfreie Heizung, die für einen angenehme und gesunde Wärme sorgt.


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